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Am 18.12.1985 wurde der Bauantrag eingereicht. Nachdem am
14.07.1985 der Schießsachverständige Norbert Rösner in seinem Schieß- und
sicherheitstechnischen Gutachten die Tauglichkeit des Gewölbes als Schießsportstätte
nach den vorliegenden Plänen bescheinigte, war eine der wichtigsten Hürden genommen.
Am 05.07.1986 ging es los. 34 Helfer, darunter natürlich
die komplette Schießriege, fingen an, in mühsamer Handarbeit über 11 Container Schutt
aus den Gewölben zu schaffen. Selbst ältere Rentner, die körperlich nicht in der Lage
waren zu helfen, schauten herein und motivierten alle aufs Neue. Viel Schweiß tropfte auf
die 33 Stufen. Erst danach konnte mit dem eigentlichen Ausbau begonnen werden. Blickfang
wurde eine alte Sisterne, die als Brunnen ausgebaut das Prunkstück des Einganges bilden
sollte. Am 15.11.1986 feierte man symbolisch das Richtfest. Alle Mitglieder sowie Spender,
Gönner, Freunde und Bekannte konnten sich vom zügigen Fortgang der Arbeiten überzeugen.
Daß die Pluggendorfer Schützengesellschaft auf dem richtigen Weg war, so Hermann
Fischer, bewiesen die 25 Eintritte von Menschen beiderlei Geschlechtes innerhalb von
kurzer Zeit nach Baubeginn.
Am 21.05.1988 war es endlich soweit. Der Schießkeller wurde durch den Oberbürgermeister
der Stadt Münster, Herrn Dr. Twenhöven eingeweiht.
Mit dieser Schießsportanlage, ausgestattet mit 3
Schießbahnen für Luftgewehrschießen, einem Aufenthaltsraum mit Theke und
Sanitäranlagen wurde in Eigenarbeit unter vielen finanziellen Entbehrungen eine
Begegnungsstätte geschaffen, die der Gesellschaft alle Ehre macht und mittlerweile von
vielen befreundeten Gesellschaften zur Ausübung des Sportschießens mit benutzt wird.


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